Brandgefahr in der Adventszeit

Dezember 2025

Es beginnt meist mit einem Moment der Unachtsamkeit: Ein kurzer Gang in die Küche, ein klingelnder Paketbote – und schon kann aus besinnlicher Adventsstimmung ein lebensgefährliches Inferno werden. Unaufmerksamkeit kann schlimme Folgen haben: Sehr schnell kann sich ein Weihnachtsbaum oder ein Adventskranz entzünden. Gerade bei Kerzen ist äußerste Vorsicht geboten.

Die Feuerwehr warnt seit Jahren vor der steigenden Brandgefahr in der Vorweihnachtszeit, und die neuesten Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bestätigen diese Sorge erneut: 2023 verzeichneten die Versicherer rund 6000 zusätzliche Feuerschäden in Advents- und Weihnachtswochen, mit einem Schadendurchschnitt von 4600 Euro pro Brand.

Um das Risiko von Bränden zu verringern, gibt die Feuerwehr einige einfache, aber wirksame Tipps:
Kerzen sollten nie unbeaufsichtigt brennen und immer in sicherem Abstand zu brennbaren Materialien wie Zweigen, Dekorationen oder Vorhängen stehen. Adventskränze und Gestecke trocknen mit der Zeit aus und werden dadurch besonders leicht entflammbar – frische, feuchte Zweige oder elektrische Lichterketten sind daher die bessere Wahl.

Wer echte Kerzen verwendet, sollte sie fest und gerade befestigen sowie darauf achten, dass Kinder und Haustiere nicht in ihre Nähe gelangen. Wichtig ist auch, Streichhölzer und Feuerzeuge außerhalb der Reichweite von Kindern aufzubewahren. Im Ernstfall zählt jede Sekunde: Ein funktionsfähiger Rauchmelder und ein griffbereiter Eimer Wasser oder Feuerlöscher können Schlimmeres verhindern.

Die Feuerwehr appelliert an alle, in der Adventszeit besonders achtsam zu sein – damit aus der besinnlichen Vorfreude kein Brandunglück wird.